Die Geige oder Violine ist ein Streichinstrument und das höchste Instrument der Violinfamilie. Ihr Tonbereich entspricht etwa der Sopran- und Altstimme.
Sie entstand im 16. Jahrhundert in Italien. Im Barock wurde sie zu einem wichtigen Instrument im Orchester. Bekannte Geigenbauer waren Andrea Amati, Antonio Stradivari und Giuseppe Guarneri aus Italien.
Die Geige hat vier Saiten, die auf g, d’, a’ und e’’ gestimmt sind. Die Saiten bestehen meist aus Stahl oder Kunststoff, früher wurden sie aus Tierdarm hergestellt. Gespielt wird mit einem Bogen oder durch Zupfen der Saiten (Pizzicato).
Der Bogen ist mit Pferdehaaren bespannt. Diese werden vor dem Spielen mit Kolophonium (Baumharz) eingerieben, damit die Saiten besser schwingen können.
Komponisten wie Vivaldi, Bach und Telemann schrieben viele Werke für die Geige. Auch heute spielt sie eine zentrale Rolle im Orchester und als Soloinstrument.



