Das Instrument stammt aus Afrika und ist dort seit vielen Jahrhunderten bekannt. Es wird auch Mbira oder Sansa genannt.
Auf einer Kalimba befinden sich mehrere Metallzungen, die Lamellen oder Klangzungen heißen. Durch das Zupfen der Lamellen entstehen die Töne. Die Länge der Lamellen bestimmt die Tonhöhe: Lange Lamellen klingen tiefer, kurze höher.
Die Lamellen sind auf einem Resonanzkörper aus Holz befestigt. Dieser verstärkt den Klang. Oft besitzt der Resonanzkörper ein Schallloch.
Kalimbas gibt es in vielen Größen und Ausführungen. Verwandte Instrumente sind die Sansula und die Marimbula, eine Bass-Version mit besonders tiefen Tönen.
Heute wird die Kalimba in vielen Musikrichtungen eingesetzt, zum Beispiel in der traditionellen Musik, im Jazz, in Bands oder als Soloinstrument. Ihr Klang ist weich, ruhig und melodisch.



