Das Flügelhorn gehört zur Familie der Blechblasinstrumente und ist dem Aussehen und der Spielweise nach der Trompete sehr ähnlich. Es hat jedoch ein weiter werdendes Rohr und ein anderes Mundstück. Dadurch klingt es weicher, wärmer und voller als eine Trompete.
Das Flügelhorn hat drei Ventile und einen Tonumfang von etwa drei Oktaven. Die Griffweise gleicht der Trompete. Wie bei jedem Blechblasinstrument hängt die Tonhöhe von der Lippenspannung ab.
Entwickelt wurde das Flügelhorn um 1830 im österreichisch-böhmischen Raum. Der Name stammt von einem früheren Signalinstrument, das bei der Jagd und im Militär verwendet wurde.
Heute spielt das Flügelhorn eine wichtige Rolle in Blasorchestern, wo es oft die Melodie übernimmt. Außerdem wird es häufig im Jazz und gelegentlich im Sinfonieorchester eingesetzt.



