Die Celesta ist ein Tasteninstrument mit einem einzigartigen, glockenähnlichen Klang. Ihr Name leitet sich vom französischen Wort “céleste” ab und bedeutet „himmlisch“.
Erfunden und patentiert wurde die Celesta im Jahr 1886 von Victor Mustel in Paris. Obwohl sie über eine Klaviatur gespielt wird, zählt sie zu den Schlaginstrumenten: Beim Drücken einer Taste schlägt ein kleines Filzhämmerchen auf eine Stahlplatte. Der entstehende Ton wird durch Resonanzkästen aus Holz verstärkt und erhält so seinen warmen, schimmernden Klang.
Weltberühmt wurde die Celesta durch den „Tanz der Zuckerfee“ aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ballett “Der Nussknacker”.
Heute ist die Celesta aus Orchestern, Opern- und Konzerthäusern sowie Musikhochschulen nicht mehr wegzudenken. Ihr heller und geheimnisvoller Klang wird nicht nur in der klassischen Musik geschätzt, sondern auch in Jazz, Pop, Rock und Filmmusik eingesetzt, z.B. bei Harry Potter.



