Das Clavichord ist eines der ältesten Tasteninstrumente. Es wird seit dem 15. Jahrhundert gespielt. Sein Name stammt aus den Wörtern clavis (Taste) und chorda (Saite). Ab etwa 1780 wurde es vom Klavier verdrängt.
Das Clavichord hat einen sehr leisen Klang. Der Ton entsteht durch kleine Metallplättchen, die die Saiten anschlagen. Die Saite schwingt nur so lange, wie die Taste gedrückt bleibt. Wird die Taste losgelassen, endet der Ton. Dadurch sind sogar feine Klangeffekte wie ein Vibrato möglich.
Der bekannteste Clavichordspieler war Carl Philipp Emanuel Bach. Auch Haydn und Mozart nutzten das Instrument zum Üben, Komponieren und auf Reisen.



